Regen im Forecast? Kein Grund, das Bike stehen zu lassen. Die geilsten Trails sind eh die nassen – griffiger Boden, keine Staubwolke, kein überfüllter Bikepark. Der einzige Haken: Ohne die richtige Ausrüstung wird aus Good Vibes schnell ein kalter, klatschnasser Rückweg. Genau hier kommt die richtige MTB-Regenbekleidung ins Spiel. Sie hält dich trocken, warm und beweglich – egal ob Nieselregen im Herbst oder Dauerregen auf der Alpencross-Tour. In diesem Beitrag zeigen wir dir, worauf es bei MTB-Regenjacken und -hosen wirklich ankommt und welches iXS-Setup zu deinem Fahrstil passt.
Welche MTB-Regenbekleidung braucht man wirklich?
Für die meisten Rides reicht ein cleveres Zwei-Teile-System:
- Eine wasserdichte MTB-Regenjacke – dein wichtigstes Teil bei Regen, Wind und Kälte
- Eine MTB-Regenhose – sinnvoll bei Dauerregen, matschigen Trails oder im Winter
Wer nur gelegentlich in den Regen kommt, ist mit einer guten Jacke meist ausreichend ausgestattet. Wer regelmässig bei jedem Wetter fährt oder im Herbst und Winter unterwegs ist, sollte in ein komplettes MTB-Bekleidungssystem investieren – Jacke und Hose aufeinander abgestimmt.
Was macht eine gute MTB-Regenjacke aus?
Nicht jede Regenjacke ist bike-tauglich. Eine echte MTB-Regenjacke muss mehr können als nur Wasser abhalten – sie muss mit dir mitgehen, wenn du in die Kurve lehnst oder aus dem Sattel gehst.
Wasserdichte Nähte und Reissverschlüsse
Die beste Membran nützt nichts, wenn Regen durch die Nähte drückt. Hochwertige MTB-Regenjacken haben verschweisste, wasserdichte Nähte und Reissverschlüsse mit Abdeckung oder wasserdichter Beschichtung. Genau hier trennt sich die Spreu vom Weizen.
Helmtaugliche Kapuze
Eine Kapuze, unter die dein Helm passt, ist bei MTB-Regenjacken kein Nice-to-have, sondern Pflicht.
Belüftung und Atmungsaktivität
Klingt paradox, ist aber entscheidend: Eine gute Regenjacke muss Feuchtigkeit von innen genauso gut rauslassen wie sie Regen von aussen abhält. Belüftungsöffnungen unter den Armen oder am Rücken verhindern, dass du dich unter der Jacke selbst nass schwitzt.
Passform und Bewegungsfreiheit
MTB-Passform heisst: länger am Rücken, körpernah geschnitten, aber mit genug Bewegungsfreiheit für die Fahrposition. Eine zu weite Jacke flattert im Wind, eine zu enge schränkt dich beim Pedalieren ein.
Wasserdicht und atmungsaktiv – wie funktioniert das?
Der Trick liegt in der Membran: Sie hat winzige Poren, die kleiner sind als Regentropfen, aber grösser als Wasserdampf-Moleküle. So kommt Regen von aussen nicht durch, während Schweiss und Feuchtigkeit von innen entweichen können. Kombiniert mit einer DWR-Imprägnierung (Durable Water Repellent), die Wasser an der Oberfläche abperlen lässt, bleibst du trocken – von aussen wie von innen.
Welche Wassersäule braucht eine MTB-Regenjacke?
Die Wassersäule (angegeben in mm) zeigt, wie viel Wasserdruck ein Material aushält, bevor es durchnässt. Als Richtwert:
ab 5.000 mm wasserabweisend, für kurze Schauer
ab 10.000 mm wasserdicht, alltagstauglich für die meisten Rides
ab 20.000 mm High-Performance, für Dauerregen und harte Bedingungen
Für den ambitionierten MTB-Einsatz empfehlen wir mindestens 10.000 mm, bei Bikepacking-Touren oder Winter-Rides gerne mehr.
MTB-Regenhose als Ergänzung zur Regenjacke
Nasse Beine kühlen genauso schnell aus wie ein nasser Oberkörper. Eine MTB-Regenhose ergänzt die Jacke ideal bei Dauerregen, Matsch-Trails oder im Winter. Achte auch hier auf wasserdichte Nähte, eine bikespezifische Passform und idealerweise verstärkte Bereiche am Knie und Gesäss.
Unser Setup gegen jedes Wetter
Nicht jeder Ride braucht dieselbe Regenausrüstung. Deshalb haben wir bei iXS unterschiedliche Level im Programm:
- AW-Pro 1.0, 20k Wassersäule – unsere Performance-Linie mit Laminatjacke und -hose für maximalen Schutz bei Dauerregen und harten Bedingungen
- AW 1.0 Laminatjacke, 10K Wassersäule – vielseitiger Allrounder mit 2,5-Lagen-Laminat für zuverlässigen Regenschutz auf langen Touren und im Alltag
- Carve All-Weather 2.0, 20K Wassersäule – auch als isolierte Version erhältlich, perfekt fürs Schichtsystem im Herbst und Winter
- Flow Windbreaker, 5K Wassersäule – leicht, kompakt, windabweisend für trockenere Tage mit Wind
Alle Modelle sind mit helmtauglicher Kapuze, MTB-Passform und durchdachter Belüftung ausgestattet – für Trails, auf denen das Wetter dich nicht ausbremst.
Kurz beantwortet: Die wichtigsten Fragen zur MTB-Regenbekleidung
Reicht eine Regenjacke oder brauche ich auch eine Regenhose?
Reicht eine Regenjacke oder brauche ich auch eine Regenhose?
Für gelegentlichen Regen reicht meist die Jacke. Bei Dauerregen, im Herbst/Winter oder auf langen Touren lohnt sich das komplette Set.
Wie viel Wassersäule brauche ich fürs Mountainbiken?
Wie viel Wassersäule brauche ich fürs Mountainbiken?
Mindestens 10.000 mm für zuverlässigen Schutz, ab 20.000 mm für Dauerregen und harte Bedingungen.
Kann ich eine normale Regenjacke zum Biken nutzen?
Kann ich eine normale Regenjacke zum Biken nutzen?
Technisch ja, komfortabel nein. Ohne MTB-Passform, helmtaugliche Kapuze und Belüftung schwitzt du schnell von innen genauso nass wie von aussen.
Windjacke oder Regenjacke – was ist besser?
Windjacke oder Regenjacke – was ist besser?
Windjacke bei trockenem, windigem Wetter. Regenjacke oder Hardshell, sobald es wirklich regnet.


